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Warum du Osmosewasser mineralisieren solltest?

Um Deinen Körper mit genügend Mineralstoffen zu versorgen, ist es sinnvoll, das Osmosewasser zu mineralisieren. Aus dem Osmosewasser wurden mithilfe der Osmoseanlage alle Schadstoffe und ein Großteil der Mineralstoffe entfernt. Damit die Verwendung des reinen Wassers aber nicht zu einem Nachteil für Dich und den Mineralstoffhaushalt Deines Körpers wird, erfährst Du nun, was Du über das Osmosewasser in Bezug auf seinen Mineralstoffgehalt und das zusätzliche mineralisieren wissen musst.

 

Osmosewasser mineralisieren

Welche Mineralien sind in Osmosewasser enthalten?

Wenn Du Osmosewasser trinkst, ist es nicht, wie immer wieder zu lesen ist so, dass das Wasser gar keine Mineralstoffe mehr enthält. Im Osmosewasser sind grundsätzlich all die Mineralstoffe enthalten, die sogar bioverfügbar sind, aber mit einer geringeren Konzentration. Die Bioverfügbarkeit ist eine Maßangabe des Nährstoffanteils, der über den Darm in Deine Blutbahnen gelangt und damit Deinem Körper zur Verfügung steht. Die Angabe erfolgt in Prozent. Weist ein Nährstoff eine Bioverfügbarkeit von 100 Prozent auf, bedeutet dies, dass er über den Darm ins Blut gelangt und deinen Körper versorgt. Die noch vorhandenen Mineralstoffe sind:

Wenn Du ausschließlich Osmosewasser trinkst, solltest Du aber dennoch mit dem Gedanken spielen, das Wasser zu mineralisieren.

 

Mineralisiere Dein Trinkwasser

Das Mineralisieren von Osmosewasser ist kein Hexenwerk und kann einfach von Dir im Nachgang durchgeführt werden. Hierzu sind mittlerweile zahlreiche Mineralpulver im Handel erhältlich. Selbst eine kleine Prise Meersalz ist ausreichend, um das Osmosewasser zu mineralisieren. Jedoch kann hier das Wasser schnell salzig schmecken, solltest Du es einmal zu gut mit der Prise meinen. Folgende Mittel stehen Dir zur Remineralisierung des Wassers zur Verfügung:

  • Flüssige Mineralienkonzentrate: Hiervon kannst Du, um das Osmosewasser zu mineralisieren, wenige Tropfen in das Wasser geben.
  • Mineralkartuschen, die direkt an die Umkehrosmoseanlage angeschlossen werden. Hierbei ist zu beachten, dass das Wasser diese recht schnell passiert und eine ausreichende Mineralisierung aus diesem Grund nicht gewährleistet werden kann.
  • Sango Meereskorallenpulver: Diese Korallenart enthält von Natur aus 70 Mineralstoffe und Spurenelemente. Neben Kalzium und Magnesium sind dies auch Eisen, Schwefel, Kupfer, Zink, Silizium, Jod, Chrom. Hiervon kannst Du 3 x täglich eine Messerspitze in das Osmosewasser zur Mineralisierung geben und trinken.
  • Ebenso kannst Du das Trinkwasser durch Edelsteine mineralisieren lassen. Hierzu stehen unterschiedliche Wassersteine, wie beispielsweise Rosenquarz zur Verfügung. Diese legst Du zum Osmosewasser in die Kanne und belässt sie darin. Dadurch geben sie kontinuierlich ihre Mineralstoffe an das Wasser ab.

Ein weiterer Vorteil der Mineralisierung des Osmosewassers ist die Veränderung des pH-Wertes. Osmosewasser gilt als saures Wasser mit einem pH-Wert von 5,5 bis 6.0. Ein regelmäßiger Genuss kann daher zu einer Übersäuerung des Körpers führen.

 

Was macht eine Mineralkartusche

Die Mineralkartusche wird als Nachfilter an der Osmoseanlage angeschlossen und verwendet. Das heißt nach der Filterung des Leitungswasser werden durch die Kartusche wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wieder angereichert.

Bei der Anreicherung wird je nach Kartusche zum Beispiel Kalzium, Magnesium, Kalium und Natrium hinzugefügt.

 

Osmosewasser mit einem Alchimator mineralisieren

Eine weitere Möglichkeit, Osmosewasser zu mineralisieren ist die Verwendung eines Alchimators. Dieses Gerät erinnert an einen normalen Standmixer. Dabei besteht es aus einer Glaskaraffe mit einem Mineralring, in welche das Osmosewasser zur Mineralisierung eingefüllt wird. Der Mineralring gibt ständig Mineralstoffe an das Wasser ab. Eine weitere Besonderheit des Gerätes ist die ständige Verwirbelung des Wassers. Dadurch wird das Wasser neu strukturiert und ist in der Lage, die Mineralstoffe besser aufzunehmen und dem Körper optimal zur Verfügung zu stellen. Die Handhabung des Alchimators ist denkbar einfach:

  • Die mitgelieferte Karaffe sollte vor dem ersten Gebrauch und nach jedem weiteren Gebrauch gründlich gereinigt werden. Bitte beachte, dass diese nicht spülmaschinenfest ist.
  • Nach jedem Gebrauch solltest Du auch den Rotor und Mineralring unter klarem Wasser abspülen. Nie mit Spülmittel arbeiten, da sonst die Mineralstoffzusammensetzung des Mineralrings zerstört wird.
  • Befestige den Mineralring samt Rotor am Boden der Kanne und befülle diese mit 2 Litern reinem Osmosewasser.
  • Starte den Alchimator und sieh zu, wie das Wasser verwirbelt wird. Das Gerät kann zwischen 7 bis maximal 9 Minuten laufen. Die Zeiten sind einstellbar.
  • Nach Ablauf der eingestellten Zeit schaltet sich das Gerät automatisch aus.
  • Fülle nun das mineralisierte Osmosewasser unbedingt in ein anderes Gefäß um.

Den Mineralring solltest Du einmal pro Woche 10 Sekunden lang in mit Zitronensäurepulver versetztem Wasser reinigen (½ Esslöffel auf einen Viertelliter Wasser). Danach gründlich abspülen. Spätestens nach 12 Monaten muss der Mineralring erneuert werden. Generell ist der Ring für die Mineralisierung von etwa 2000 Liter Osmosewasser ausgelegt.

 

Ist Osmosewasser sinnvoll?

Im Vergleich zu anderen Haushaltswasserfiltern liefern Osmoseanlagen wirkliches Reinwasser. Egal ob Nitrat, Schwermetalle oder bedenkliche Chemikalien wie Bisphenol A, all diese Schadstoffe werden von einer Osmoseanlage herausgefiltert. Zudem sind Osmoseanlagen auch in der Lage Kalk aus dem Wasser zu filtern. Dadurch eignet es sich für einen umfassenden Einsatz im Haushalt. Sinnvolle Verwendungsbereiche für Osmoseanlagen sind:

  • Verwendung als Trinkwasser
  • Zum Kochen
  • Zur Zubereitung von Babynahrung
  • Wegen des fehlenden Kalkes ist es perfekt für die tägliche Haar- und Gesichtspflege geeignet.
  • Für die Kaffeemaschine und den Wasserkocher
  • Für das Bügeleisen
  • Zur Fensterreinigung
  • Für die Scheibenwischanlage im Auto
  • Zum Gießen der Zimmerpflanzen

Aber auch im Bereich der Aquaristik wird es immer beliebter, da viele Zierfische Reinwasser zur Lebenserhaltung benötigen. Aber auch hier solltest Du das Osmosewasser mineralisieren.

 

Osmosewasser für das Aquarium mineralisieren

Reines Osmosewasser ist im Aquarium für die Fische und Pflanzen ungeeignet, unter anderem wegen des pH-Wertes, aber auch wegen der Wasserhärte und der fehlenden Mineralstoffe. Es besteht die Möglichkeit, das Osmosewasser durch die Beimischung von Leitungswasser auf die gewünschte Härte zu bringen. Dieser Vorgang wird als Verschneiden bezeichnet. Er ist aber nur zu empfehlen, wenn darin keine schädlichen Stoffe, wie Chlor oder Kupfer enthalten sind. In diesen Fällen solltest Du auf Osmosewasser zurückgreifen. Für das Erreichen der benötigten Wasserhärte musst Du das Osmosewasser entsprechend mineralisieren. Diese Mineralpulver sind inzwischen von allen namhaften Aquaristikherstellern erhältlich. Je nach Zierfischart gibt es unterschiedliche Mineralstoffpulver. Neben der Anreicherung mit Mineralien wird zudem die Wasserhärte angepasst. Mittlerweile gibt es sogar extra Osmoseanlagen für Aquarien.

 

Warum bestimmte Personengruppen für den Trinkwassergenuss Osmosewasser mineralisieren sollten

Bestimmte Personengruppen sollten Osmosewasser mineralisieren. Der Konsum von Osmosewasser sollte einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Wie bereits oben beschrieben wurde, ist en ausgeglichener Mineralstoffhaushalt im Körper wichtig für die Gesundheit. Die Folge ist ein Kippen des natürlichen Mineralhaushalts was auf lange Sicht zu einem Defizit führen kann. Problematisch ist das für Risikogruppen, also insbesondere ältere Menschen und jene mit Vorerkrankungen. Die Lösung ist die Nutzung einer Mineralkartusche, wodurch du das Osmosewasser mit Mineralstoffen anreichern kannst.

 

Wann sollte Osmosewasser nicht mineralisiert werden

Wenn du das Osmosewasser für Küchengeräte verwendest so solltest du das Osmosewasser nicht mineralisieren. Zum Beispiel im Kaffeeautomat oder Wasserkocher ist die Nutzung von mineralisiertem Osmosewasser nicht sinnvoll, da sich sonst Kalk ablagert.

 

Ist das das nachträgliche Mineralisieren von Osmosewasser sinnvoll?

Die nachträgliche Mineralisierung von Osmosewasser ist sehr zu empfehlen. Vor allem dann, wenn Du hauptsächlich Osmosewasser trinkst. Durch dir Umkehrosmose werden dem Leitungswasser nicht nur die Schadstoffe, sondern auch eine Vielzahl der notwendigen Mineralien entzogen. Mit den passenden Produkten, wie beispielsweise Mineraltropfen, ist es aber einfach, das Wasser nachträglich wieder zu mineralisieren. Solltest Du das Wasser zudem noch für dein Aquarium einsetzen, solltest Du schon aus Sorge um die Fische das Wasser mineralisieren.


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