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Was ist Osmosewasser? Wir beantworten diese Frage!

Aquarienbesitzer und Mediziner kennen den Begriff schon recht lange, die Rede ist von Osmosewasser. Doch was ist Osmosewasser und warum ist es in der Aquaristik so beliebt, Wasser in Reinform ins Aquarium zu geben, um den Fischen einen gesunden Lebensraum zu bieten. Mediziner nutzen Osmosewasser für die Sterilisation ihrer Instrumente.

Osmosewasser ist aufgrund seiner Reinheit schon etwas besonders. Es besticht nicht nur durch seinen Geschmack, sondern auch durch seine außerordentliche Qualität.

Hierbei handelt es sich um besonderes Wasser, welches mithilfe einer Osmoseanlage aufbereitet wurde. Um grobe Verschmutzungen zu beseitigen, wird das Wasser zuerst durch ein System mit mehreren Filtern geleitet. Anschließend muss das vorgefilterte Wasser eine sogenannte Osmosemembran passieren. Hierbei handelt es sich um eine äußerst feine Membran, welche Inhaltsstoffe wie Kalk, Pestizide, Medikamentenrückstände und andere schadhaltige Inhaltsstoffe nicht durchdringen können. Bei der Umkehrosmose handelt es sich um das einzige sichere Verfahren, mit dem alle Schadstoffe tatsächlich komplett aus dem Wasser entfernt werden.

 

Was ist Osmosewasser?  

Trinkwasser aus der Leitung

Natürlich wird das Leitungswasser in Deutschland kontrolliert. Dennoch werden nicht alle Schadstoffe endgültig beseitigt und auch die immer noch vorhandenen alten Wasserleitungen tragen einiges zur Verunreinigung von Leitungswasser bei. Gerade für diejenigen von uns, die sehr gerne Leitungswasser trinken, kann das eine unnötige Belastung für den Organismus sein.

 

Die Vorteile und Nachteile von Osmosewasser

Diese liegen eigentlich schon auf der Hand, sollen dir hier aber noch einmal zusammengefasst dargestellt werden:

Vorteile von Osmosewasser

  1. Im Gegensatz zu Leitungswasser ist Osmosewasser besonders rein und weich.
  2. Es wird nicht ewig in Plastikflaschen gelagert, was zusätzlich zu einer hohen Qualität beiträgt.
  3. Mit Osmosewasser zubereitete Getränke wie Kaffee und Tee zeichnen sich durch einen besseren Geschmack aus. Auch pur schmeckt das Wasser deutlich besser.
  4. Osmosewasser eignet sich aufgrund seiner Reinheit für die Zubereitung von Babynahrung und erspart so das aufwendige ständige Abkochen des benötigten Wassers.
  5. Ein großer Vorteil von Osmosewasser: Auch für Allergiker ist das Wasser eine gesunde Alternative.
  6. Mit einer Osmoseanlage wird das Kaufen von Tafelwasser überflüssig. Dadurch sparst du Zeit und Geld und die Anlage amortisiert sich.
  7. Wer weniger Wasser in Flaschen kauft, sorgt damit zusätzlich für eine gute eigene Ökobilanz.
  8. Töpfe, Wasserkocher und Kaffeemaschine werden einem das kalkfreie Wasser danken.
  9. Selbst Grünpflanzen und Schnittblumen profitieren von dem reinen Wasser. Grünpflanzen gedeihen besser und Schnittblumen bleiben deutlich länger frisch.
  10. Osmosewasser ist ideal für Aquarien. Es bilden sich keine Kalkablagerungen. Das häufige Wasserwechseln reduziert sich und den Fischen geht es in dem reinen Wasser auch besser.

Nachteile von Osmosewasser

  1. Es fällt eine größere Abwassermenge bei der Osmose an.
  2. Das Wasser enthält weniger Mineralien.
  3. Es besteht die Gefahr der Verkeimung. Diese kann mit einer regelmäßigen Reinigung der Anlage vermieden werden.

Was ist Osmosewasser?  

Warum sollte man Osmosewasser trinken?

In unserem Leitungswasser können sich unzählig Stoffe befinden. Angefangen von Pestiziden, über Geruchs- und Geschmacksstoffe bis hin zu Medikamentenrückständen. Laut der Trinkwasserverordnung wird das Leitungswasser allerdings nur auf 32 Stoffe geprüft. Zudem sind bei diesen 32 Stoffen die Richtwerte recht hoch angesetzt, sodass alles was darunter liegt in unseren Organismus gelangt. Allein die Vorstellung ist nicht sehr angenehm. Zumal immer mehr Menschen vermehrt aus gesundheitlichen Gründen zum Leitungswasser greifen.

Mit dem Osmosewasser kann dem aus dem Weg gegangen werden. Es ist frei von all den Stoffen, die sich in dem ungefilterten Leitungswasser befinden. Außerdem besticht es nicht nur durch seine Reinheit, sondern unterstützt den Körper bei Entgiftungs- und Entschlackungsprozessen. Das wiederum stärkt das Immunsystem und führt zu einem verbesserten Hautbild. Darum ist es für Allergiker bestens geeignet. Und es wirkt unterstützend bei einer Diät.

 

Kann man Umkehrosmose Wasser trinken?

Wer seinem Organismus etwas Gutes tun und wirklich reines Wasser trinken möchte, ist mit Osmosewasser auf dem richtigen Weg. Die Umkehrosmose ist das zuverlässigste Verfahren, um reines und weiches Wasser ganz bequem bei sich zu Hause herstellen zu können. Mit den modernen Anlagen ist man so in der Lage bis zu 99,9 % der unerwünschten Schadstoffe aus dem Wasser zu entfernen. Das Wasser kann bedenkenlos getrunken werden. Jedoch solltest du, wenn du ausschließlich Osmosewasser trinkst, dieses durch die Zugabe von Mineralstoffen mineralisieren. Denn durch die Prozesse der Umkehrosmose werden auch wichtige Mineralstoffe aus dem Wasser entfernt. Auf Dauer kann das einen Mineralstoffmangel auslösen.

 

Welche Vorteile hat Osmosewasser für den Körper?

So paradox es klingt, aber mit dem falschen Wasser kannst Du deinem Körper mehr schaden, als Du denkst. Allgemein vermutet man ja immer, dass zu wenig Trinken schädlich ist. Mittlerweile gibt es aber immer mehr Studien, die belegen, dass auch die falsche Flüssigkeit dem Körper schadet. Der Körper eines Erwachsenen besteht zu 65 % aus Wasser. Es ist für alle Körperfunktionen und Organe von essenzieller Bedeutung. Ohne ausreichend Flüssigkeit, besonders an warmen Tagen, fällt das Denken schwer. Das Wasser übernimmt in deinem Körper folgende Funktionen:

  • Es reinigt
  • Es transportiert Sauerstoff
  • Wasser regelt die Körpertemperatur
  • Es reguliert den Elektrolythaushalt

Verunreinigtes Wasser kann bewirken, dass einige dieser Prozesse nicht mehr reibungslos ablaufen. Mit dem Trinken von Osmosewasser kannst du dem entgegenwirken.

 

Wie stelle ich Osmosewasser her?

Zur Herstellung von Osmosewasser benötigst du eine Osmoseanlage, auch als Umkehrosmoseanlage bekannt. Diese Anlagen haben verschiedene Filterkartuschen und eine spezielle Membran, die das Leitungswasser passiert. Auf seinem Weg werden alle Schadstoffe aus dem Wasser herausgefiltert und bleiben entweder in den Poren der Membran oder in den Filterkartuschen zurück. Die Schadstoffe werden als Abwasser abgeleitet. Auf der anderen Seite kommt das reine Wasser aus der Anlage, dass bedenkenlos getrunken werden kann.

 

Ist Osmosewasser das gleiche wie destilliertes Wasser?

Der Unterschied zwischen destilliertem Wasser und Osmosewasser beginnt bereits in der Herstellung. Zur Gewinnung von destilliertem Wasser wird normales Leitungswasser erhitzt und der aufsteigende Wasserdampf aufgefangen. Dieser Wasserdampf ist das destillierte Wasser. Der Wasserdampf ist frei von Ionen, Schadstoffen und Spurenelementen. Für Osmosewasser läuft das Leistungswasser durch eine Osmoseanlage und wird in den verschiedenen Filtern von Schadstoffen gereinigt. Beide Wassersorten gelten als Reinwasser. Aber im Osmosewasser sind noch Reste von wichtigen Mineralstoffen enthalten, die im destillierten Wasser auch vollkommen fehlen.

 

Welche Werte sollte Osmosewasser haben?

Je nach Region ist die Zusammensetzung des Leitungswassers unterschiedlich. In manchen Regionen Deutschlands ist mehr Kalk enthalten, in anderen Regionen wieder mehr Eisen. Dadurch unterliegt auch das Osmosewasser Schwankungen. Der Wert des Osmosewassers wird in ppm (Parts Per Million) angegeben. Damit wird angezeigt, wie viele gelöste Teilchen beziehungsweise Ionen sich im Wasser befinden. Gleichzeitig gibt der Wert Auskunft über die elektrische Leitfähigkeit des Wassers. Je mehr gelöste Stoffe im Wasser sind, desto höher ist die Leitfähigkeit. Im Durchschnitt liegt Wert vom Leitungswasser in Deutschland zwischen 170 und 370 PPM. Osmosewasser hat einen Wert bis 50 PPM. Mittlerweile gibt es immer mehr Osmoseanlage, die den ppm-Wert an einem Display anzeigen. Mit dem Wert kannst du natürlich nicht feststellen, welche Stoffe sich in deinem Wasser befinden. Aber du erkennst, ob das Wasser rein ist oder nicht. Der ppm-Wert gibt auch keine vorhandenen Viren, Bakterien oder Mikroplastikrückstände an. Lediglich gelöste Stoffe wie Kalk, Mineralien oder Spurenelemente, die als gelöste Teilchen im Wasser herumschwimmen, sind messbar. Durch eine integrierte Anzeige erkennst du aber zum einen:

  • Wie rein das Osmosewasser ist
  • Ob die Osmoseanlage noch einwandfrei funktioniert oder ob sie den gewünschten ppm-Wert nicht mehr erreicht und eventuell ein Filtertausch erforderlich ist.

 

Wo kannst du Osmosewasser kaufen?

Scheust du eventuell den Einbau einer Osmoseanlage, weil du die Wirkung des Osmosewasser erst einmal testen willst? Dann nutze die Gelegenheit und kaufe dir anfänglich ein paar Flaschen Osmosewasser. Leider wirst du hierfür in deinem Supermarkt um die Ecke aber nicht fündig werden. Zum Glück gibt es mittlerweile viele Onlinehändler, die das Wasser verkaufen. Vor allem bei Zoohändlern oder im Aquaristik-Bereich wirst du fündig werden:

  • Zoo Zajac
  • Amazon
  • alfiltra

 

Wie lange kann man frisches Osmosewasser trinken?

Leitungswasser ist nicht frei von gelösten Stoffen. Bereits nach wenigen Stunden bei Zimmertemperatur beginnen sich die enthaltenen Mikroorganismen zu vermehren. Aus diesem Grund sollte Leitungswasser nicht länger als einige Stunden ungekühlt gelagert werden. Osmosewasser kann länger aufbewahrt werden. Der Grund: Es ist frei von Schadstoffen und bietet Mikroorganismen keinen Nährboden für ein Wachstum. Ungekühlt kann Osmosewasser somit einen Tag in einer Glaskaraffe bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Im Kühlschrank sollte es nach 2 Tagen verbraucht sein. Aber achte auch bei Osmosewasser darauf, dass du es nicht stundenlang in die pralle Sonne stellst.


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